Auswege aus der Krise

Die Geschichte lehrt uns, sofern wir sie aus der Vogelperspektive betrachten wollen, dass immer wieder Krisen der Menschheit zugesetzt haben. Kriege, Revolutionen, die schwarze Pest, Hungersnöte und Eiszeiten haben stets zu einer groben Veränderung der gesellschaftlichen Struktur geführt. Diese Nöte haben die Menschen stets veranlasst mit der ganzen Familie in ein anderes Land zu ziehen und sie versuchten dort neu anzufangen. Fruchtbarer Boden, blühende Handelsplätze (Städte) waren begehrte Ziele auf dieser Welt und haben Millionen Menschen zu Völkerwanderungen getrieben. Die heutigen Flüchtlingsströme sind unvorstellbar groß und leidvoll und werden nicht abreißen. Diese Ströme werden aber auch nicht versiegen, weil die Zustände in den Ländern Afrikas und Asiens, Lateinamerikas und den ehemaligen Sowjetrepubliken nicht besser werden. Es gibt nun 3 erprobte Strategien:

1. der LIMES – wir bauen eine große Verteidigungsanlage mit Schießbefehl auf. Wie man bei den Römern gesehen hat, funktioniert dieses Mittel eine Zeit lang, bringt in den Ländern außerhalb immer mehr Elend, bis das Fass endgültig zum Überlaufen gerät und die Belagerung zum Niedergang führt.

2. die KOLONIALISIERUNG – wir fahren in die betroffenen Gebiete und sorgen mit kriegerischen Mitteln dort für „Ruhe und Ordnung“ und beuten die Menschen vor Ort aus – machen sie zu Sklaven. Das kann keiner wollen.

3. die GEORDNETE Integration bei gleichzeitiger Hilfe vor Ort an allen Fronten

* Einstellung von Waffenlieferungen an Kriegsparteien

* Förderung von Entwicklungsprojekten und Hilfeleistungen der UN

* Außenpolitik und Außenhandel unter Berücksichtigung der Einhaltung der Menschenrechte

* Bildung und Arbeit für Asylsuchende

* Bekämpfung des Schlepperwesens und der Korruption

* Hilfeleistung bei Naturkatastrophen

* Förderung von Bildungsprojekten vor Ort

und noch vieles mehr. Falls wir das nicht schaffen, so wird irgendwann 1 oder 2 eintreten und wir werden untergehen, so wie alle Weltreiche vor uns.

 

 

 

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