kinderzeichnungen oder kunst – ein Perspektivenwechsel

Maria Gugging (ph): Auf Grund der derzeitigen Erlässe durch das Gesundheitsministerium sind das museum gugging und auch die galerie gugging nicht geöffnet, jedoch es ist Licht am Ende des Tunnels bereits in Aussicht. Bleiben sie am Ball und registrieren sie sich für den Newsletter unter https://galeriegugging.com/.

Die galerie gugging hat bereits jetzt nach Vereinbarung für sie geöffnet und ab Anfang Mai von Mittwoch bis Freitag in der Zeit von 11:00 – 18:00 sowie nach telefonischer Vereinbarung.

Doch das Team rund um die Künstler*innen in Gugging war auch bis jetzt nicht untätig und hat eine bis Ende April sehr erfolgreich laufende Aktion #freudebereiten gestartet.

Die galerie gugging lädt mit #freudebereiten alle Kinder Groß & Klein zu kreativen stelldichein ein.

Was ist zu tun ?

Was? Male/Zeichne ein Bild!

Wo? Dort wo Du gerade bist!

Wieso? Weils Freude bringt für Groß und Klein!

Wie lange? Die Aktion läuft bis Ende April 2020.

Wo genau? https://galeriegugging.tumblr.com        

Machen sie mit – es schafft für sie einen Perspektivenwechsel auf die Kunst, die die Künster*innen aus Gugging hier produzieren und durch ihre eigene galerie gugging vermarktet wird.

Kinder und galerie gugging sind untrennbar mit einander verbunden.

Die galerie gugging, wie auch das museum gugging sind in der eigens renovierten Gebäude der ehemaligen Kinderanstalt Gugging untergebracht. Dieses Gebäude wurde als „niederösterreichischen Landes-Pflege- und Beschäftigungsanstalt für schwachsinnige Kinder“ erstmals am 17. August 1896 eröffnet.

Wie in einer bedrückenden Studie von Herwig Czech „Aktion T4“ zur „dezentralen Euthanasie“ nachzulesen ist, wurden in den schrecklichen Jahren von 1939 bis 1945 von den 720 Patienten in der Kinderanstalt Gugging 316 ums Leben gebracht.

Mit Langzeitarbeitslosen wurde der abbruchreife Bau der Kinderanstalt weitestgehend restauriert und die galerie gugging konnte damals mit rund 600m2 Gesamtfläche 2005 neu eröffnet werden.

Seit dem Jahr 2000 leitet Nina Katschnigg die galerie gugging. Die gebürtige Kärntnerin ist Geschäftsführerin der Firma Galerie der Künstler aus Gugging Betriebs GmbH, die die Kunstwerke der Künstler*innen gewinnbringend vermarktet. Die Eigentümer dieser Firma sind die besachwalteten Künstler*innen selbst.

Quellen: 25 Jahre galerie gugging, gehirngefühl (museum gugging, Residenz Verlag), Herwig Czech „Aktion T4“ zur „dezentralen Euthanasie“, Homepage galeriegugging

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