Klosterneuburg wartet auf das offizielle Endergebnis

KLOSTERNEUBURG (ph): Gespanntes Warten im Presseraum des Rathauses von Klosterneuburg. Die Stimmenauszählung zur Gemeinderatswahl 2020 wurde kleinen Sitzungssaal des Rathauses im Kreise der Ahnenbilder der ehemaligen Bürgermeister von Klosterneuburg verfolgt.

Vertreter von „Kleinparteien“ und Bürgerlisten und Vertreter der Presse warteten gespannt auf das vorläufige Endergebnis der Gemeinderatswahl 2020, während im Großen Sitzungssaal nebenan eifrig noch gezählt wurde.

Ab Wahlschluss zur Gemeinderatswahl um 16h wurden Pressevertreter in einen Presseraum neben dem großen Sitzungssaal im 2. Stock des Rathauses gebeten. Kurz nach 18h wurde das vorläufige Endergebnis der Gemeinderatswahl 2020 am bereit gestellten Flipchart dargestellt.

Freude bei den Vertretern der „Kleinparteien“ wurde laut. Handyfotos fanden sofort nach Freigabe des Ergebnisses Ihren Weg in die sozialen Medien.

Folgendes Ergebnis wurde auch auf der Homepage der Stadtgemeinde Klosterneuburg analog den Flipchart verkündet.

2h Stunden später wurde um 18:06h das vorläufige verkündigtes Endergebnis der Gemeinderatswahl 2020 von Klosterneuburg verkündet. Danke auch an dieser Stelle für den starken Kaffee und die Knabbereien im Presseraum. 

Die ÖVP kam auf 5943 Stimmen (42,7%), die GRÜNEN auf 2931 Stimmen (21,1%), die SPÖ auf 1439 Stimmen (10,3%), die FPÖ auf 837 Stimmen (6%), die PUK auf 1421 Stimmen (10,2%), die NEOS auf 1024 Stimmen (7,4%) und die LPH auf 323 Stimmen (2,3%).

Ein offizielles Statement der Spitzenkandidaten war nicht zu bekommen, wobei klar war, dass die Freude der „Kleinparteien“ und Bürgerlisten jetzt groß war und die Stimmung bei den Altparteien getrübt. Der Spitzenkandidat der Liste Peter Hofbauer (LPH) war eher skeptisch. Die Absicherung eines Mandates für weitere 5 Jahre seiner langen politischen Laufbahn (er war Vizebürgermeister der damaligen SPÖ ab 1990) waren nur einige Stimmen.

Zuhause angekommen wurde dann um 19:40h in diversen Medien geringfügig andere Stimmenzahlen verlautbart. Es wurden doch nur mehr 13.460 gültige Stimmen gezählt, was sich aber auf die Mandatsverteilung offensichtlich nicht auswirkt, obwohl in einem Medium sogar verlautbart wurde, dass es Peter Hofbauer mit der LPH mit 2,3 Prozent der Stimmen nicht mehr in den Gemeinderat schafft. Wie es zu diesen unterschiedlichen vorläufigen Endergebnissen kommt, konnte bislang nicht recherchiert werden.

Die ÖVP kam danach nur auf 5776 Stimmen (42,91%), die Grünen auf 2821 Stimmen (20,96%), die SPÖ auf 1402 Stimmen (10,42%), die FPÖ auf 803 Stimmen (5,97%), die PUK auf 1366 Stimmen (10,15%), die NEOS auf 982 Stimmen (7,30%) und die LPH auf 310 Stimmen (2,3%).

Ein endgültiges Ergebnis und Mandatsverteilung ist für Montag angekündigt.

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