Mit Strafzöllen zum Wirtschaftskrieg

Und wieder ist es Donald Trump der Aufmerksamkeit braucht. 2 Wochen vor seinem Amtsantritt wird noch geschwind von der alten Regierung alles Mögliche gemacht, damit die Trumplawine nicht so rasch alles niederwalzt, was jahrelang aufgebaut wurde. Geschwind noch wurden Sanktionen gegen Russland beschlossen und ein Förderverbot für Alaska durchgesetzt. In einer globalisierten Welt kommt so ziemlich alles von irgendwo her, nachdem die Transporte und die Lohnkosten so billig wie noch nie waren. Der Ölpreis ist noch im Keller und die Hälfte der größten Unternehmen weltweit verdient noch immer Rekordsummen damit. Einzig und allein Walmart, das weltgrößte Unternehmen derzeit macht mehr Umsatz. Und einer dieser großen Schlachtenlenker Rex Tillerson von Exxon Mobil wird jetzt Außenminister und Steven Mnuchin ehemalig beschäftigt bei einer der größten Bank und dann später bei Hedgefonds wird Finanzminister. Noch haben die Herren nichts zu sagen, aber bald. China, Japan und Deutschland sind vorgewarnt, dass eventuell mit dem neuen Präsidenten es zu einer Änderung in der Beziehung kommen könnte. Der Freihandel bekommt schon allein durch Ankündigungen eine auf den Deckel und Mexiko, Kanada, Japan kommen schwer unter Druck. Die FED wird wieder zu einer Hochzinspolitik übergehen und das gesamte Kapital nach Amerika ziehen. Kurzfristig wird somit die amerikanische Wirtschaft seine Vormachtstellung wiedererlangen, jedoch spätestens dann müssen andere Länder wieder Schutzzölle auf amerikanische Produkte einheben und dann ist der Wirtschaftskrieg eröffnet.

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